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Marcolatur - Reloaded

So, liebe Freunde der dezenten Unterhaltung.


Good bye, Werbebilder im Text.
Es ist vollbracht. Der Blog hat ein kleines Facelifting bekommen, die nervige Werbung innerhalb der Blogbeiträge ist nun an den Rand verbannt worden. 
Schaut ruhig mal drauf, denn ab und zu ist ja doch mal was dabei, was einen ansprechen könnte. Nur, dass diese Werbeelemente schön seitlich bleiben werden. Ebenso wie alle anderen Links und Verknüpfungen.

Keine Filme mehr!
Die Kategorie Film, TV, Kino (usw) fällt hier vorsorglich mal raus. Als Cineast bin ich immer schnell dafür zu begeistern, loszutippen, sobald ein neuer Trailer online geht. Doch viele Leser wollen diesen Bereich nicht unbedingt. Also wurde der alte Blog "Flimmerabend" wieder aus der Leichenhalle geholt und mit saftigen 1.21 Gigawatt zum leben erweckt. Eine direkte Verlinkung findet ihr ebenfalls auf der rechten Seite. Kaum zu übersehen.

Alles neu und doch gleich.
Optisch wurden die Blogs angepasst. Sie sehen nun vom Grundaufbau her identisch aus, selbst in der Link-Spalte sind die meisten Elemente gleich. Orientiert wurde sich an der Blogger-Seite der "AnyBrainiacs", einem Podcast, der zu einem Drittel auch von mir mitgestaltet wird. Und - Überraschung - ebenfalls im rechten Bereich zu finden ist. Also ... auf der Blogseite, nicht politisch!

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Ansonsten bleiben sämtliche Social Network-Verbindungen identisch. Wenn ihr also auch nur einer Facebook-Seite in eurem Leben folgen wollt, dann folgt "Marcolatur - Podcast". Dort laufen alle Fäden zusammen und ihr bleibt immer informiert.

Ich hoffe, euch gefällt, was ihr seht.
Bis bald.




Kanye West dreht durch



Kanye West ist wie ein Blinddarm - irgendwann hatte er mal seine Daseinsberechtigung, doch davon weiß man heute nichts mehr. Im Gegenteil. Solange er sich nicht meldet, akzeptiert man seine Anwesenheit, sobald er sich bemerkbar macht, möchte man ihn nur noch los haben.

Egal ob er die völlig überraschte Taylor Swifts bei ihrer Dankesrede am VMA 2009 unterbricht, weil er der Meinung war, jemand anders hätte gewinnen sollen (Link zum Video), ob er Zuckerberg mit Tweets nervt, dieser solle ihm doch eine Milliarde borgen oder ob er in Sydney Rollstuhlfahrer (Link zum Video) beleidigt, weil diese bei seinen Songs nicht aufstehen: der Typ braucht mehr als nur eine Therapie. Nicht umsonst hat im South Park bereits eine eigene Folge gewidmet.

Vor drei Tagen (19. November 2016) machte der Dachschaden-Rapper während seiner Saint Pablo-Tour in Sacramento/Ca. erneut auf sich aufmerksam. Nicht etwa mit Musik oder anderen großen Leistungen, was inzwischen wirklich mal eine Besonderheit wäre. Nein, wie gewohnt fiel er peinlich auf. Nach drei (!) Songs unterbrach er sein Konzert und drehte völlig durch. Er fotzelte über Swift und Zuckerberg (mal wieder), machte seinen Ängsten Luft, Jay Z könnte ihn umbringen lassen wollen und auch Beyonce hatte er im Visier. Jene Frau, wegen der er noch vor ein paar Jahren einer Countrysängerin ihren bis dahin wichtigsten Karrieremoment versaute.

Nachdem seine Fans anfingen, Gegenstände nach ihn zu werfen, brach er das Konzert ab. Bisher haben sich weder er noch sein Management dazu geäußert. Ganz im Gegenteil, der Rest der Tour wurde nach ersten Informationen gecancled. Ein Blick in die Online-Ticket-Shops stützt diesen Verdacht.



Wer es sich wirklich antun möchte und seinen geistigen Tiefflug hören will, ein Konzertbesucher hat das Ganze mit seinem Smartphone gefilmt und online gestellt. 



Wer seine Zeit sinnvoller investieren möchte oder danach das Gefühl hat, er sollte sich und seiner Umwelt etwas gutes tun, der kann ja bei Amazon die Cyber-Monday-Angebote ausnutzen. Eine ganze Woche lang mit ständig wechselnden Angeboten.

Black Mirror



Es trendet auf Twitter, auf Netflix und im echten Leben ist es DER Serientipp. Und das, obwohl die Serie bereits im Dezember 2011 zum ersten Mal ausgestrahlt wurde. Netflix hat sich die Serie nun geschnappt und damit einen Vor- und einen Nachteil geschaffen. Der Vorteil: alle können (und sollten) einen Blick darauf werfen. Der Nachteil: die ganzen Idioten, die sich jetzt als etwas Besseres fühlen, weil sie die Serie schon kannten. Ui. Toll. Freut euch und kauft euch 'nen Lolli.

Black Mirror ist eine Science-Fiction-Anthologie-Serie. Will heißen: jede Folge steht für sich und die Episoden können durcheinander angesehen werden. Im Endeffekt sieht man viele verschiedenen Kurzfilme, mit unterschiedlichen Schauspielern, Handlungssträngen, Grundthemen, ...

Nur eines haben alle gemeinsam: die Technik, wie wir sie bereits kennen, spielt eine bedeutende Rolle für die Handlung. Wenn sie auch zum Teil weiterentwickelt wurde, denn die zweite Gemeinsamkeit: es spielt in einer nahen Zukunft. Ich denke man kann grob sagen, diese Dystopie etwa 10-40 Jahre in der Zukunft liegen kann. Für die meisten von uns also noch zu erleben - wenn es wahr werden würde. Was wir nicht hoffen.

Was wir zum Leben brauchen wird sich gegen uns stellen

Obwohl ... wir dachten ja auch mal, "1984" wäre auch nur ein Buch, in dem der Staat Fakten verändert und jedem Bürger eine Kamera und Abhörgeräte in die Wohnung stellt. Okay, der Staat hat das jetzt nicht so wirklich gemacht. Darum haben wir Bürger selbst angefangen, zu jedem Vorfall 371 neue Versionen und Theorien als Wahrheit ins Netz zu stellen. Und die Abhörsysteme kaufen wir uns selber und zahlen auch noch dafür, dass sie online bleiben. 

Etwas, was wir vor 30-40 Jahren als absoluten Quatsch abgetan hätten. Insofern ist doch vielen schon denkbar. Einiges aus Black Mirror wäre jetzt schon umsetzbar. Ohne großartig zu spoilern wähle ich ein kurzes Beispiel aus der dritten Staffel.

Ein Teenager bekommt - dank seiner jüngeren Schwester, die blauäugig durchs Internet surft - einen Virus auf seinen Laptop. Als er sich irgendwann in sein Zimmer einschließt um das zu tun, was pubertierende Jungs halt nun einmal machen, wenn sie mit einem Internetanschluss und einer Packung Kleenex alleine sind, wird er über seine Webcam gefilmt. Und erpresst. Er muss alles tun, was ihm aufgetragen wird. Sonst landet sein happy wanking Video bei all seinen Kontakten. Natürlich lässt er sich darauf ein. Und diese Art der Kriminalität gibt es auch heute schon in gewisser Form.

Technische Zukunftsvisionen

Anders als jene Folgen, in denen die Handlung darauf basiert, dass wir implantierte Chips im Kopf haben, um damit Erinnerungen zu speichern und auf Bildschirmen abspielen zu können. Das ist (noch) Zukunftsmusik.

Wer früher schon auf solche Serien stand, erinnert sich vielleicht an "The Outer Limits - die unbekannte Dimension". Auch da waren immer wieder technischer Fortschritt und die Gefahren der Möglichkeiten ein Thema. Vielleicht kann man den schwarzen Spiegel am ehesten damit vergleichen. Ach ja, der Begriff "Black Mirror" ist übrigens doppeldeutig. Zum einen gibt es im Okkultismus den Einsatz schwarzer Spiegel. Was man damit genau erreichen soll, weiß vielleicht ein Exorzist eures Vertrauens. Soweit ich mich erinnern kann, hat es irgendetwas mit Zukunftsdeutung zu tun, was hier ja perfekt in den Kontext passen würde. Die zweite Bedeutung kann jeder selbst herausfinden, denn wir alle haben einen schwarzen Spiegel zu Hause. Schalte einfach deinen Fernseher, deinen Computermonitor oder dein Smartphone aus und schau auf das Display.

Beide Definitionen passen auf die Serie. 

Die einzelnen Folgen zu bewerten würde jetzt den Rahmen und eure Mittagspause sprengen. Daher fasse ich zusammen. Zwar fehlen mir noch die letzten drei Folgen der dritten Staffel, aber ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass meine Beurteilung einen sinnvollen Mittelwert her gibt. Es gibt Episoden, die kann man relativ entspannt ansehen und es sind keine zu heftigen Twists am Ende drin. Und dann gibt es jene Folgen, in denen du danach erst einmal Magentabletten brauchst um das gesehen besser verdauen zu können. Natürlich verlangen diese Filme auch, dass man sich emotional und geistig darauf einlässt, um eine Wirkung zu erlangen. Und nicht selten stellt man sich dann die "Was wäre, wenn ..."-Frage. Zum Nebenbei-Anschauen sind die Folgen absolut ungeeignet. Und wer lieber sein Hirn auf Standby lässt, der sollte sich ohnehin fragen, ob sich Netflix wirklich für ihn lohnt. 

Bei mir werden gute 7/10 Popcorn-Tüten vergeben. Eine Zehn gibt es ohnehin kaum zu erreichen, also ist eine Sieben durchaus fair vergeben. Es ist eine sehr gute Film-Reihe mit teils sehr guten Folgen. Wer Hunger auf ein paar Fingernägel hat, ohne dass er ständig von typischen Horror-Elementen sinnlos erschreckt wird, wird hier seine wahre Freude haben.

Wie immer freue ich mich auf Feedback, Kommentare und Diskussionen auf meiner Facebook-Seite. Was haltet ihr von der Serie? 





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Filmabend zur US-Wahl



Es ist soweit, uns allen ist nun klar: das Loch im Garten wird kein Pool, sondern ein Bunker. Wir verstehen, warum uns die Bundesregierung kürzlich ihre Notfall-Pläne nahegelegt hat. Wir wissen nun: wenn wir ins Bett gehen, während englischsprachige Länder etwas wählen, kommt nur Mist dabei raus.

Okay, malen wir jetzt nicht gleich den Teufel an die Wand. Ein Typ mit komischer Frisur, der ankündigt, seine Gegner einzusperren, Minderheiten zu verfolgen und die große Veränderung ankündigt, wird mit viel Macht ausgestattet - was kann da schon schief gehen?

Darum lehnen wir uns zurück und machen uns einen gemütlichen Fernsehabend. Was hätten wir denn im Angebot, passend zum Thema?


Apocalypse Now

Der Wahnsinn hat viele Gesichter. Dieser Kultfilm zeigt die des Vietnamkrieges. Sollte ohnehin in keiner gut sortierten Filmsammlung fehlen. Schon allein wegen Regisseur Francis Ford Coppola.


 Braindead

Bevor Peter Jackson angefangen hat, Hobbits durch Mittelerde zu schicken, machte er ... nun ... sagen wir, eine andere Art von Filmen. Gefühlte 2 Millionen Liter Filmblut und Trash-Zombie-Effekte. Passt ja irgendwie.


 Canadian Bacon

John Candy geht nach Kanada - Michael Moore setzt das Ganze in Szene. Was dieser Film in dieser Liste sucht? Nun, die Internetseite der kanadischen Regierung stürzte in der Wahlnacht ab, wegen zu vieler Anfragen.


 Dumm & Dümmer

Eine Überschrift, die schon vor der Wahl das ganze Thema zusammengefasst haben könnte. Pest oder Cholera?


Idiocracy 

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Kein Film passt wohl besser zum Thema. Ein Mann wird 500 Jahre eingefroren und taut in einer Gesellschaft auf, die vollständig verblödet ist. Der US-Präsident ist ein Wrestling-Star. Na ja ... so weit ist das nicht mehr hin.


Les Misérables 

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Wenn Wolverine auf das Gesetz der Rache trifft, und beide singen, dann kann es kaum tiefgründiger sein.


Armageddon 

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Sagen wir so ... Hätte Bruce Willis den Zünder nicht betätigt damals ... ach, egal.


The Purge: Die Säuberung // The Purge: Anarchy 

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Wenn uns schon die groß angekündigten Horror-Clowns mit der Purge an Halloween hängen lassen ...


... denn sie wissen nicht, was sie tun. 

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Ein Film speziell für 48% der US-Bürger. Wir wünschen euch viel Erfolg. Und beten, dass wir alle daneben liegen und ihr mal zur Abwechslung recht habt.


The Worlds End 

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It's the end of the world as we know it.


White House Down 

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Alles gesagt.



Dann viel Spaß beim TV-Abend. Ich geh' jetzt in den Keller und checke meinen Konservenvorrat. Nur so. Für alle Fälle ...

















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