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Mutprobe: STAR WARS-Theme für den Komponisten





Vor Publikum zu spielen bedeutet für einen jungen Musiker immer eine besondere Herausforderung. Noch mehr, wenn man eine Kultnummer wie das Thema zu "Krieg der Sterne" - oder moderner formuliert: Das Star-Wars-Theme - spielen soll. Oder besser "möchte". Denn der 13jährige Bryce Hayashi und sein Kumpel Michael Miller spielen freiwillig. Könnte man sagen: Na und?

Das besondere ist der Ort. Das Haus von John Williams, dem Komponisten des wohl berühmtesten Titelsongs in der Geschichte. Und Williams ist nicht etwa verreist. Er ist sehr wohl zu Hause - und lässt sich auch blicken.

Hut ab, Jungs.





Quelle: youtube.com/bigeyezzzzzzz









GoT in den 90ern?



Wenn ich mich designtechnisch so extrem ins Zeug werfe, dann ist etwas im Busch. Es handelt sich um die Wohl erfolgreichste HBO-Serie seit "Californication". Noch mehr Titten - nur im Mittelalter. Nun ist mir etwas in die Hände gefallen, was jeder Fan gesehen haben sollte.

Das Original-Intro von 1992.

Okay, es ist fake. Aber sehenswert für Serienfans.













Hol dir K.I.T.T. in den Vorgarten



Wenn es um TV-Kultautos geht, dann gehört dieser nette Geselle wohl zu den Erstgenannten seines Genres: K.I.T.T.

Der "Knight Industries Twothousand"- kurz K.I.T.T. - war der eigentliche Held der Serie Knight Rider. Oft kopiert, mehrfach rebootet, nie erreicht. Nach dem Ende der Show gab es nur noch David Hasselhoff, der nebenbei die Berliner Mauer einriss und die deutsche Nationalmannschaft bei der WM 2014 zum Sieg jubelte - per Twitter. Ein echter Held.

Doch nun meldet sich das Wunderauto zurück. Für weniger als 6.000 Euro wartet noch bis 20. Juli 2016 die Kultkiste als sehr detailreiche Replika auf eBay auf einen neuen Besitzer. Wer also in der Nachbarschaft als Michael Knight bekannt werden möchte, sollte zeitnah sein eBay-Konto reaktivieren.



Hier geht's zur Versteigerung:






Auto zu teuer? Dann hol dir zumindest die Kultserie:








PokeMongo - ich jage komische Wesen

Ich - auf der Suche nach Monstern. Vom Kollegen festgehalten.



Wir schreiben das Jahr 2001: ein Clinton möchte US-Präsident werden, die Band Blink 182 freut sich über einen Nummer-1-Hit, Tarzan kommt in die Kinos und alle sind verrückt nach Pokémon.

Nee, Moment ... es ist ja 2016. 
Egal, der Rest stimmt.

Eine App bringt die halbe Menschheit gerade dazu, in der virtuellen Welt nach Neuseeland auszuwandern. In Deutschland gibt es "Pokémon Go" nämlich noch nicht, doch mit einem fremdländischen iTunes-Account können die iPhone-Nutzer das Programm laden. Android & Co. bieten ähnliche Alternativen. Die Ex-Tochter von Google, Niantic, und Nintendo haben einen Hit gelandet. Einen Hit, der vor allem Anlegern ein goldenes Näschen verpassen wird. Denn bereits jetzt ist der Unternehmenswert von Nintendo auf dem Börsenmarkt um 7,5 Milliarden Dollar angestiegen.

Ich für meinen Teil konnte noch nie etwas mit den Taschenmonstern (Pocket Monster) anfangen. Weder habe ich auch nur eine Folge vollständig gesehen, noch ein Spiel des Franchises besessen, kein Spielzeug, keine Karten, nichts. Ich besitze genau ein T-Shirt mit diversen Symbolen aus dem Bereicht Film und Gaming. Das "Toadenkopf"-Shirt von Radio Nukular. Da ist ein Pikachu darauf zu erkennen. Beiwerk - nicht mehr.

Das änderte sich schlagartig gestern, am 11. Juli im Jahre des Herrn 2016. Ich laufe wie ein Poke-Mongo durch die Straßen, weiche vom Weg ab, verirre mich in Hofeinfahrten, deren Existenz ich mir bisher nicht einmal bewusst war, freue mich über Kirchen (weil: Arenen), stehe vor Schaufenstern und mache komische Fotos von Straßenflecken, die ich nie zuvor hätte fotografieren wollen. Ich bin zu dieser Art Zombie geworden, die ich verachte. Die Leute müssen mich für bescheuert halten. Mir egal. Denn was nur ich sehen kann: auf dieser Mülltonne sitzt ein Pokémon. Und ich muss es fangen.




Kaum habe ich die ersten Screenshots über die Snapchat Memoryies-Funktion online gestellt, kamen die ersten Nachrichten: "Wie hast du das bekommen!?!?". Hier scheint ein Markt zu herrschen. Einer, dessen Größe wir noch gar nicht abschätzen können. 

Die Augmented Reality, also die "angereicherte Realität", könnte eine neue Ära einleiten. Denn wie ich bedauerlicherweise zugeben muss: ich suche tatsächlich nach den komischen Wesen, die an jeder Ecke darauf warten von mir mitgenommen zu werden - quasi wie damals bei Tinder.

Pokémon wird mich sicherlich als Spielerei noch eine ganze Zeit lang begleiten. Als Gag. Als Unterhaltung. Oder um die Kirche rund um Tante Fridas Beerdigung etwas zu pimpen - es könnten ja kleiner Monster auf mich warten. Aber süchtig macht es mich sicherlich nicht. Die Sache wäre anders, wenn man Film-Charaktere einsammeln müsste. Wenn durch meine Display-Augen plötzlich Freddy Kruger oder Jack Sparrow auf dem Kinderspielplatz stehen würden oder Doc Brown mit mir in der Disco steht. Dann bräuchte ich ein paar Ersatzakkus mehr.

Wer übrigens der Meinung ist, dass sein Bewegungsprofil und GPS-Daten keine Sau etwas angehen, der sollte sich von diesem Spiel ganz weit fern halten. Man gibt dem Publisher so viele private Nutzungsrechte in die Hand, selbst Facebook ist schon neidisch.




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