Folge mir:

Fünfjähriger stirbt in Santas Armen

Screenshot / knoxnews.com (Click on the picture to get to the original column)

Als Weihnachtsmann-Darsteller ist man gewohnt, lachende Kinder auf dem Schoß zu haben. Eric Schmitt-Matzen kann davon ein Lied singen, denn er ist professioneller Santa Claus, gewann sogar Auszeichnungen für sein Aussehen. Und seien wir uns mal ehrlich: besser kann man das in uns allen tief verankerte Bild des Geschenkebringers kaum umsetzen. Weißer Rauschebart, gezwirbelter Schnauzer, große Brille, dicker Bauch. Und er wurde auch noch am 6. Dezember geboren - noch besser geht's kaum.

Dieses Jahr musste sich der 60jährige seiner traurigsten aber vielleicht auch wichtigsten Aufgabe stellen. Als er von der Arbeit nach Hause kam, klingelte sein Handy die Jingle Bells-Melodie. Eine Krankenschwester war dran: "Hier ist ein kranker fünfjähriger Junge, der den Weihnachtsmann treffen möchte."

Als er meinte, er würde sich nur schnell umziehen, entgegnete sie: "So viel Zeit haben wir nicht. Ihr Aussehen reicht aus."

15 Minuten später betrat er die Klinik. Er schickte sie Familie nach draußen. Wenn sie weinen, könnte er seinen Job nicht mehr machen. Denn er selbst könnte sich dann auch nicht zurück halten. Man drückte ihm noch ein Geschenk in die Hand und ließ ihm zu den Kind.

Er saß sich ans Bett des geschwächten Jungen.

"Was muss ich da hören? Du wirst dieses Jahr Weihnachten verpassen? Das kannst du nicht machen, du bist doch meine Nummer-1-Elfe."

"Bin ich?", fragte der Junge.

"Natürlich", entgegnete Schmitt-Matzen.

Er gab ihm das Geschenk und sie redeten noch kurz. Das Plüschtier zauberte ein lächeln auf das Gesicht des Kindes. Santa Claus sprach weiter:

"Kannst du mir noch einen großen Gefallen tun?" 

"Was denn?"

"Wenn du dort (*im Himmel) bist, sag ihnen, dass du mein wichtigster Elf bist. Ich weiß, dass sie dich dann rein lassen werden."

"Werden sie?"

"Ganz bestimmt."

Der fünfjährige Junge saß sich auf und fragte: "Santa. Kannst du mir helfen?"

Schmitt-Matzen schloss das Kind in die Arme. Bevor er ihm jedoch antworten konnte, starb der kleine Patient. Er hielt ihn jedoch immer noch fest. Bis die Familie realisierte, was passiert ist und rein kam.

Er verließ fluchtartig die Klinik. Den ganzen Weg nach Hause weinte der Geschäftsführer von "Packing Seals & Engeneering" und ehemalige Army-Soldat. Mit diesem Erlebnis stand für ihn fest: es ist an der Zeit, das Weihnachtsmann-Kostüm an den Nagel zu hängen. Einen letzten Auftrag, dem er schon zugesagt hatte, musste er noch erledigen.

Doch dieser Auftrag holte ihn zurück. Die lachenden Kinder machten ihm bewusst, welche Rolle er da eigentlich spielt. Und so wie es aussieht, wird er nun doch auch weiterhin den Kleinen als Santa Claus zur Verfügung stehen. Auch, wenn er künftig dabei an einen ganz besonderen Besuch denken muss.

Gott brauchte heuer wohl ein paar Engel mehr.
Doch er hat uns offenbar auch welche gelassen ...


Ich wünsche allen Lesern eine frohe und gesunde Weihnachtszeit.



Die am häufigsten gelesenen Beiträge: