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Dinner for one - die Sendetermine 2016


Ein Silvester (mit "i", nicht "y") ohne Freddie Frinton und May Warden ist wie ein Vorfeiertag ohne Supermarkt-Panikkäufe: nicht denkbar.

Denn Miss Sophie und ihr Butler James, der als (nicht nur) trinkfester Ersatz für ihre verstorbenen Freunde herhalten muss, bringen seit 1963 Generationen 18 Minuten lang zum Schmunzeln und Lachen. Und wer genau hinkuckt, erkennt auch, wie Frinton das Lachen auskommt, als er beim Einschenken das Trinkglas umkippt. Also, bürstet eure Tigerköpfe und füllt die Vasen mit Wein. Es gibt keine Ausreden. Hier sind die Sendetermine 2016/17:


15.25 Uhr - NDR
17.40 Uhr - NDR
18.00 Uhr - WDR
18.05 Uhr - SWR 
(gekürzt, Schweizer Fassung)
18.07 Uhr - RBB
18.55 Uhr - Das Erste
18.55 Uhr - BR
19.00 Uhr - MDR
19.10 Uhr - HR
19.25 Uhr - SWR
19.40 Uhr - NDR
21.55 Uhr - SWR 
(Schweizer Fassung)
23.35 Uhr - NDR
23.50 Uhr - SWR 
(Schweizer Fassung)
00.30 Uhr - Das Erste
00.35 Uhr - BR


(Der NDR bietet den Sketch auch in seiner Mediathek zum Streamen an.
Maxdome-User können den Kult für 1.99 Euro kaufen, für 2.49 Euro mieten oder kostenlos im Flat-Abo ansehen)
    
Vergesst nicht, es auch euren Freunden mitzuteilen. 
Tradition ist Kult. 
    





AfD feiert Anschlag???



Gratulation, lieber Leser.

Du gehörst zu den 40% weltweit, die tatsächlich in der Lage sind, Artikel zu lesen. Du blickst nicht nur auf die Headline und teilst dumm, um anschließend dein unnötiges Halbwissen darunter zu kommentieren, du liest nach.

Okay, ob du zu den 7% gehörst, die Quellen tatsächlich nachprüfen, das ist jetzt nicht klar. Aber immerhin bist du bereits eine Minderheit. Du wilst Fakten. Du willst tatsächlich die Wahrheit, weil du kapiert hast: es gibt nicht nur links und rechts, nicht nur schwarz und weiß, nicht nur hart und weich oder kalt und warm - es gibt unzählige Stufen dazwischen.

Die Wahrheit?

Natürlich hat Christian Lüth niemals so einen dummen Blödsinn getwittert. So dumm ist kein Pressesprecher. Aber tatsächlich profitiert die AfD am meisten von diesem Vorfall. Man könnte ja ganz neutral und realistisch sagen, dass es für ihre Zwecke besser ist, als jedes TV-Interview, jedes Plakat oder jeder zurechtgeschnippelte Angst-Statistik. Denn jetzt können sie ohne größere Probleme viele der Wackelkandidaten (also nicht festgelegte Wähler) auf ihre Seite holen. Eine bessere PR gibt es nicht.

Das ist weder zynisch noch gehässig - das ist ganz natürlich und nachvollziehbar für jeden, der für drei Sekunden logisch denken kann. Oder - wenn ihr gerade emotional hochkocht, weil ich eure Lieblingspartei "angreife" - stellt euch einfach vor, die SPD würde von diesem Vorfall profitieren. Weit hergeholt, aber Fantasie habt ihr ja alle. Dann würdet ihr mir glauben.

Was ihr da oben sehr, ist die Art von Bildern, die ihr zehntausendfach auf Facebook & Co. teilt. Ein Fake. Eine simple Lüge. Nur, dass meine Fälschung besser ist, als die der meisten Fake-News-Seiten. Ich könnte beinahe täglich Hetzbotschaften und Fake-News entlarven, doch da niemand interesse daran hat, dass das jemand macht (Facebook zahlt ja für seine völlig hoffnungslos überforderte Melde-Abteilung noch nicht mal den Mindestlohn - Gesetzeslücken machen es möglich), werde ich meine kostenlose Arbeitskraft nicht für ein solch kaputtes System opfern.

Egal, wie schlecht der Fake ist, ihr teilt alles.
Ja nee. Is' klar.

Die Leute, die am ehesten "Lügenpresse" brüllen verbreiten mehr Falschmeldungen, als jede andere Gruppierung. Jene Leute, die den Medien vorwerfen, dass sie vom Staat gesteuert seien, unterstützen eine Partei, die ein staatliches Fernsehen einführen möchte. Die Leute, die der heutigen Regierung vorwerfen, dass diese für die eigene Arbeits- und Zukunfstlosigkeit verantwortlich ist, schreit nach der AfD. Und die AfD möchte eine höhere Arbeitslosenquote schaffen, um den Unternehmen eine bessere Auswahl an qualifizierten Arbeitern zu gewährleisten. Wusstet ihr nicht? Macht nichts. Dafür kennt ihr euch ja sonst mit allem super aus, was?

Es ist wichtig und richtig, kritisch zu bleiben.
Hinterfragt die Pressemeldungen. Hinterfragt die abgedroschenen Phrasen der an euch desinteressierten Politiker. Hinterfragt die Gesellschaft.

Aber hört auf an billige Lösungen zu glauben. Die Sache ist zu komplex für einfache Lösungen. Hört auf, blind alles zu teilen, ohne es geprüft zu haben - egal ob links oder rechts oder dazwischen.

Wir waren noch nie weiter weg von einer aufgeklärten Gesellschaft, als in diesen Tagen.

Ich wünsche euch ein sicheres und gesundes Weihnachten.
Und uns allen ein sorgloses 2017.



Staffel 10 dank Netflix?



Zach Braff - Darsteller des Scrubs-Protagonisten John J.D. Dorian - sorgte kürzlich bei einer kleinen Frage-Antwort-Runde mit seinen Fans für mächtig Öl im Feuer des Gerüchteofens. Es war eine Frage, die vermutlich jeder andere Fan auch auf seinem Kärtchen hatte und mit der Braff zwingend rechnen musste. Es ging darum, ob die Chance besteht, dass es weitere Scrubs-Folgen geben könnte.

Statt der allgemein gültigen neutralen Floskel: "Zum jetzigen Zeitpunkt ist das kein Thema. Und ob in Zukunft noch etwas kommt, das hänt von vielen Faktoren bla bla bla ..." rückte Mr. J.D. Himself relativ direkt mit der Info raus: "Man kann nie wissen. Es ist etwas, über das wir permantent sprechen. Ich bin sehr neidisch auf die Aufmerksamkeit, die derzeit Full House und Gilmore Girls bekommen, also sprechen wir immer wieder darüber."

Ob Zach Braff für seine Antwort nun bewusst zwei Netflix-Produktionen nennt, ist derzeit unklar. Aber was diese beiden Serien auf jeden Fall gemeinsam haben: der deutlich größte Teil des Original-Casts ist wesentlicher Bestandteil der jeweiligen Fortsetzung. Am vergangenen Sonntag (18.12.2016) lenkte der Schauspieler über Twitter noch einmal die Aufmerksamkeit auf dieses Gerücht. Der britische "Mirror" griff seine Aussagen für Spekulationen auf und titelte: "Zach Braff bestätigt weitgehend, dass Scrubs zurück kehrt." Er selbst teilte den Artikel mit den Worten: "Nein, hat er nicht. Oder hat er doch ...?"

Staffel 10 mit alten Bekannten als Netflix-Serie? 
Zweimal täglich einnehmen, jeweils drei Folgen, vor oder nach dem Essen. Bin dabei.




Heftige Toilettenexplosion

Jetzt ist die Kacke am Dampfen: In Fürth ist ein Klohäuschen explodiert. Detonation war bis Nürnberg zu hören. (Symbolbild/Montage)

Ein sehr skurriler Fall beschäftigt ab sofort die Polizei in Fürth. Am Sonntagmorgen (18.12.2016) gegen 1.15 Uhr erschütterte eine Detonation die Fürther Waldstraße. Fensterscheiben bersten, Metalltore verbiegen sich, Auto werden teils massiv beschädigt, ein Bushaltestellen-Häuschen muss nun repariert werden. Explodiert ist ein Toilettenhäuschen, das wegen Renovierungsarbeiten an Wohnungen aufgestellt wurde.

Die fränkische Polizei steht vor einem großen Rätsel. Denn für einen dummen Streich von Halbstarken war die Explosion deutlich zu heftig. Dennoch will die Polizei nichts ausschließen, von Gasexplosion bis absichtlicher Zerstörung. Auch ein politischer Hintergrund könnte hier vorliegen. Wobei der Standort der möglichen Sprengung dafür eher unpassend gewählt wurde. Nun werden erst einmal die weit verstreuten Einzelteile des einstigen Dixie-Klos eingesammelt und untersucht. Personenschäden gab es zum Glück keine. Allerdings müssen die Anwohner jetzt erst einmal mit dem Geruch zu Recht kommen - denn Kot und Urin haben sich durch diesen Vorfall in der ganzen Straße verteilt.

Nun ermittelt auch die Kriminalpolizei*. Die Straße bleibt vorerst wegen der Spurensicherung noch gesperrt. Der Sachschaden wird auf ca. 100.000 Euro geschätzt.



*[EDIT: Korrektur - nicht die KriPo, das Landeskriminalamt (LKA) ermittelt für dem Fall]

 

Trailer-Analyse: The Last Of Us, Part II



Vor einigen Tagen ging, für viele überraschend, ein Trailer online, den man schon seit 2013 herbeisehnt. Ellie und Joel sind wieder da. The Last Of Us - der letzte Exklusivtitel der PS3 erhält endlich seinen längst überfälligen Nachfolger. Und der Trailer - klar, hat nichts mit In-Game-Optik zu tun - scheint ein Spiel anzukündigen, dass dem unzählig mit Preisen überhäuften Vorgänger absolut würdig erscheint. Zumal eine kleine Analyse des Trailers einen bitteren Verdacht nahe legt. Nachdem im ersten Teil der Protagonist Joel seine Tochter Sarah verloren hat (wodurch sich dann 20 Jahre später die Vater-Tochter-Beziehung zwischen ihm und Ellie entwickelt), scheint nun er selbst Opfer geworden zu sein. Die Theorie: Joel ist tot - schuld sind die Fireflies - Ellie sinnt nach blutiger Rache.

Was zeigt der Trailer?

Es beginnt mit den typischen Einstellungen. Man sieht viel Natur, menschenleere Orte und ... oh ... einen Baum, der offenbar nicht von einem normalen Zombie beschädigt wurde. Ist das Virus mutiert? Hier sind eindeutig Klauen mit scharfen Krallen am Werk gewesen. Und genau um diese Spuren wachsen Pilze. Und wie wir wissen, waren es Pilzerreger, die für die weitgehende Ausrottung der Menschheit gesorgt hat.
Wir landen in einer Wohnsiedlung. Und ganz offenbar hat sich hier die Widerstandsgruppe "Fireflies" niedergelassen. Und mit denen hatten unsere beiden Helden ja nicht gerade positive Begegnungen.


Wir sehen Ellies Hand. Ellies zitternde Hand. Sie macht ein paar Fingerbewegungen und schon ist die Hand etwas entspannter. Ist sie noch voll Adrenalin? Oder ... wurde sie von dem eventuell mutierten Virus angesteckt. Wie wir aus dem ersten Teil wissen, wurde sie von einem Zombie in den Arm gebissen und hat sich nicht verwandelt. Der Grund, warum alle hinter ihr her waren. Nun aber sehen wir eine weiter Verletzung ...

... am Hals. Wurde sie erneut von Untoten angebissen und ihr Körper kämpft nun gegen die Verwandlung an? Daher die zitternde Hand? Oder sind das alles nur Spuren des letzten Kampfs gegen die Fireflies. Denn offenbar hat sie in der Wohnung ein paar dieser Leute um die Ecke gebracht.

Insgesamt drei Leichen finden wir vor. Eine liegt vor ihren Füßen, eine im Bad und eine ...
... eine liegt im Eingangsbereich. Das Blut ist frisch, die Körper scheinen bis vor einigen Minuten noch mit Leben gefüllt gewesen zu sein. Und aus der Ferne taucht eine männliche Person auf, die auf das Haus zugeht.

Genau hier finden wir den wohl auffälligsten Hinweis auf Joels möglichen Zustand. Denn obwohl es relativ eindeutig ist, dass diese Person der Protagonist aus Teil 1 sein muss, sieht man - was untypisch für dieses Storytelling ist - kein einziges Mal eindeutig sein Gesicht. Ist Joel wirklich in diesem Raum? Beim näheren Betrachten erkennt man auch noch einen weiteren Hinweis. Ellie trägt ein blaues (Jeans-)Hemd statt ihres Tanktops. Sie hatte mal einen Menschen sehr geliebt, der nun nicht mehr lebt. Riley Abel. Ihre Freundin aus dem DLC "The Left Behind". Die trug ein solches Hemd. Und Ellie spielt Gitarre. Joel hatte ihr im ersten Teil versprochen, ihr eines Tages das Gitarrespielen beizubringen. Vielleicht sehen wir zwei Gegenstände, die für verstorbene wichtige Personen stehen.
Nun spricht Joel zu Ellie. Frei übersetzt fragt er: "Was macht du hier, Kleines? WIllst du dir das wirklich alles antun?" Und damit wird auch klar, dass Ellie für den Tod der Menschen in dem Haus verantwortlich ist. Sie beendet ihre Interpretation von "Through the valley" von Shawn James, legt die Gitarre beiseite, blickt auf und antwortet:

"Ich werde nicht aufhören, bis ich nicht auch den Letzten von ihnen getötet habe."

Ladies and Gentlemen, wir haben hier (Game-release könnte 2018 sein, also) eine um fünf Jahre in einer postapokalyptischen Welt gereifte Achtzehnjährige, die auf Rache aus ist. Auf Rache an Menschen. Und wie die frischen Verletzungen an der Stirn zeigen, den direkten Kontakt nicht scheut. Daher die Theorie. Ellie hat das Wichtigste verloren, was ihr in dieser Welt Halt und Sicherheit gab: Joel.

Und wenn man einer inzwischen zur Frau gereiften Ellie alles nimmt ... dann hat sie nichts mehr zu verlieren. Die Atmosphäre aus Teil 1 kombiniert mit "Joels Schule" in der Zeit dazwischen und dem Blutrausch und der Wut eines Teenagers. Da bleibt im Grunde nur noch eine einzige Frage offen:

WANN UND WO KANN ICH DAS DING VORBESTELLEN??? 

Ich habe nicht einmal den Hauch eines Zweifels, dass dieses Sequel nicht mindestens ebenbürtig mit dem ersten Teil sein könnte. Wir dürfen gespannt sein.


Wer den Trailer noch nicht kennen sollte, hier: 
 


 

Fünfjähriger stirbt in Santas Armen

Screenshot / knoxnews.com (Click on the picture to get to the original column)

Als Weihnachtsmann-Darsteller ist man gewohnt, lachende Kinder auf dem Schoß zu haben. Eric Schmitt-Matzen kann davon ein Lied singen, denn er ist professioneller Santa Claus, gewann sogar Auszeichnungen für sein Aussehen. Und seien wir uns mal ehrlich: besser kann man das in uns allen tief verankerte Bild des Geschenkebringers kaum umsetzen. Weißer Rauschebart, gezwirbelter Schnauzer, große Brille, dicker Bauch. Und er wurde auch noch am 6. Dezember geboren - noch besser geht's kaum.

Dieses Jahr musste sich der 60jährige seiner traurigsten aber vielleicht auch wichtigsten Aufgabe stellen. Als er von der Arbeit nach Hause kam, klingelte sein Handy die Jingle Bells-Melodie. Eine Krankenschwester war dran: "Hier ist ein kranker fünfjähriger Junge, der den Weihnachtsmann treffen möchte."

Als er meinte, er würde sich nur schnell umziehen, entgegnete sie: "So viel Zeit haben wir nicht. Ihr Aussehen reicht aus."

15 Minuten später betrat er die Klinik. Er schickte sie Familie nach draußen. Wenn sie weinen, könnte er seinen Job nicht mehr machen. Denn er selbst könnte sich dann auch nicht zurück halten. Man drückte ihm noch ein Geschenk in die Hand und ließ ihm zu den Kind.

Er saß sich ans Bett des geschwächten Jungen.

"Was muss ich da hören? Du wirst dieses Jahr Weihnachten verpassen? Das kannst du nicht machen, du bist doch meine Nummer-1-Elfe."

"Bin ich?", fragte der Junge.

"Natürlich", entgegnete Schmitt-Matzen.

Er gab ihm das Geschenk und sie redeten noch kurz. Das Plüschtier zauberte ein lächeln auf das Gesicht des Kindes. Santa Claus sprach weiter:

"Kannst du mir noch einen großen Gefallen tun?" 

"Was denn?"

"Wenn du dort (*im Himmel) bist, sag ihnen, dass du mein wichtigster Elf bist. Ich weiß, dass sie dich dann rein lassen werden."

"Werden sie?"

"Ganz bestimmt."

Der fünfjährige Junge saß sich auf und fragte: "Santa. Kannst du mir helfen?"

Schmitt-Matzen schloss das Kind in die Arme. Bevor er ihm jedoch antworten konnte, starb der kleine Patient. Er hielt ihn jedoch immer noch fest. Bis die Familie realisierte, was passiert ist und rein kam.

Er verließ fluchtartig die Klinik. Den ganzen Weg nach Hause weinte der Geschäftsführer von "Packing Seals & Engeneering" und ehemalige Army-Soldat. Mit diesem Erlebnis stand für ihn fest: es ist an der Zeit, das Weihnachtsmann-Kostüm an den Nagel zu hängen. Einen letzten Auftrag, dem er schon zugesagt hatte, musste er noch erledigen.

Doch dieser Auftrag holte ihn zurück. Die lachenden Kinder machten ihm bewusst, welche Rolle er da eigentlich spielt. Und so wie es aussieht, wird er nun doch auch weiterhin den Kleinen als Santa Claus zur Verfügung stehen. Auch, wenn er künftig dabei an einen ganz besonderen Besuch denken muss.

Gott brauchte heuer wohl ein paar Engel mehr.
Doch er hat uns offenbar auch welche gelassen ...


Ich wünsche allen Lesern eine frohe und gesunde Weihnachtszeit.



Die fliegende Hängematte

Oft weiß man nicht, was man vermisst. Bis man es dann sieht. Ich beispielsweise hatte ja keine Ahnung davon, dass ich ohne fliegende Hängematte nicht weiterleben möchte. Das niederländische Finanzunternehmen Central Beheer hat mich jedoch davon überzeugt.


Sparen für später - mit der Geschichte des Unternehmenskunden Pim Bucker wird für einen Pensionsfond geworben. Damit er genug Zeit hat, seine Freizeit im Alter zu genießen, stellt er schon heute alle wichtigen Weichen. Dass diese Werbung von vorne bis hinten eine riesige Metapher für Altersvorsorge ist, dürfte niemanden überraschen.

Vermutlich träumt der fliegende Holländer selbst davon, eines Tages nur noch auf der faulen Haut liegen zu können. Denn leider versteckt sich hinter dieser Werbung nicht nebenbei noch ein Start-Up-Unternehmen, dass dieses Flugobjekt promoten könnte. Es geht einzig um allein um Altersvorsorge. Aber jetzt wo die Idee mal draußen ist ... Also, wenn es jemand nachbauen möchte, kann sich gerne bei mir für einen Jungfernflug melden.


Hier das komplette Video:


Marcolatur - Reloaded

So, liebe Freunde der dezenten Unterhaltung.


Good bye, Werbebilder im Text.
Es ist vollbracht. Der Blog hat ein kleines Facelifting bekommen, die nervige Werbung innerhalb der Blogbeiträge ist nun an den Rand verbannt worden. 
Schaut ruhig mal drauf, denn ab und zu ist ja doch mal was dabei, was einen ansprechen könnte. Nur, dass diese Werbeelemente schön seitlich bleiben werden. Ebenso wie alle anderen Links und Verknüpfungen.

Keine Filme mehr!
Die Kategorie Film, TV, Kino (usw) fällt hier vorsorglich mal raus. Als Cineast bin ich immer schnell dafür zu begeistern, loszutippen, sobald ein neuer Trailer online geht. Doch viele Leser wollen diesen Bereich nicht unbedingt. Also wurde der alte Blog "Flimmerabend" wieder aus der Leichenhalle geholt und mit saftigen 1.21 Gigawatt zum leben erweckt. Eine direkte Verlinkung findet ihr ebenfalls auf der rechten Seite. Kaum zu übersehen.

Alles neu und doch gleich.
Optisch wurden die Blogs angepasst. Sie sehen nun vom Grundaufbau her identisch aus, selbst in der Link-Spalte sind die meisten Elemente gleich. Orientiert wurde sich an der Blogger-Seite der "AnyBrainiacs", einem Podcast, der zu einem Drittel auch von mir mitgestaltet wird. Und - Überraschung - ebenfalls im rechten Bereich zu finden ist. Also ... auf der Blogseite, nicht politisch!

Follow me ...
Ansonsten bleiben sämtliche Social Network-Verbindungen identisch. Wenn ihr also auch nur einer Facebook-Seite in eurem Leben folgen wollt, dann folgt "Marcolatur - Podcast". Dort laufen alle Fäden zusammen und ihr bleibt immer informiert.

Ich hoffe, euch gefällt, was ihr seht.
Bis bald.




Kanye West dreht durch



Kanye West ist wie ein Blinddarm - irgendwann hatte er mal seine Daseinsberechtigung, doch davon weiß man heute nichts mehr. Im Gegenteil. Solange er sich nicht meldet, akzeptiert man seine Anwesenheit, sobald er sich bemerkbar macht, möchte man ihn nur noch los haben.

Egal ob er die völlig überraschte Taylor Swifts bei ihrer Dankesrede am VMA 2009 unterbricht, weil er der Meinung war, jemand anders hätte gewinnen sollen (Link zum Video), ob er Zuckerberg mit Tweets nervt, dieser solle ihm doch eine Milliarde borgen oder ob er in Sydney Rollstuhlfahrer (Link zum Video) beleidigt, weil diese bei seinen Songs nicht aufstehen: der Typ braucht mehr als nur eine Therapie. Nicht umsonst hat im South Park bereits eine eigene Folge gewidmet.

Vor drei Tagen (19. November 2016) machte der Dachschaden-Rapper während seiner Saint Pablo-Tour in Sacramento/Ca. erneut auf sich aufmerksam. Nicht etwa mit Musik oder anderen großen Leistungen, was inzwischen wirklich mal eine Besonderheit wäre. Nein, wie gewohnt fiel er peinlich auf. Nach drei (!) Songs unterbrach er sein Konzert und drehte völlig durch. Er fotzelte über Swift und Zuckerberg (mal wieder), machte seinen Ängsten Luft, Jay Z könnte ihn umbringen lassen wollen und auch Beyonce hatte er im Visier. Jene Frau, wegen der er noch vor ein paar Jahren einer Countrysängerin ihren bis dahin wichtigsten Karrieremoment versaute.

Nachdem seine Fans anfingen, Gegenstände nach ihn zu werfen, brach er das Konzert ab. Bisher haben sich weder er noch sein Management dazu geäußert. Ganz im Gegenteil, der Rest der Tour wurde nach ersten Informationen gecancled. Ein Blick in die Online-Ticket-Shops stützt diesen Verdacht.



Wer es sich wirklich antun möchte und seinen geistigen Tiefflug hören will, ein Konzertbesucher hat das Ganze mit seinem Smartphone gefilmt und online gestellt. 



Wer seine Zeit sinnvoller investieren möchte oder danach das Gefühl hat, er sollte sich und seiner Umwelt etwas gutes tun, der kann ja bei Amazon die Cyber-Monday-Angebote ausnutzen. Eine ganze Woche lang mit ständig wechselnden Angeboten.

Black Mirror



Es trendet auf Twitter, auf Netflix und im echten Leben ist es DER Serientipp. Und das, obwohl die Serie bereits im Dezember 2011 zum ersten Mal ausgestrahlt wurde. Netflix hat sich die Serie nun geschnappt und damit einen Vor- und einen Nachteil geschaffen. Der Vorteil: alle können (und sollten) einen Blick darauf werfen. Der Nachteil: die ganzen Idioten, die sich jetzt als etwas Besseres fühlen, weil sie die Serie schon kannten. Ui. Toll. Freut euch und kauft euch 'nen Lolli.

Black Mirror ist eine Science-Fiction-Anthologie-Serie. Will heißen: jede Folge steht für sich und die Episoden können durcheinander angesehen werden. Im Endeffekt sieht man viele verschiedenen Kurzfilme, mit unterschiedlichen Schauspielern, Handlungssträngen, Grundthemen, ...

Nur eines haben alle gemeinsam: die Technik, wie wir sie bereits kennen, spielt eine bedeutende Rolle für die Handlung. Wenn sie auch zum Teil weiterentwickelt wurde, denn die zweite Gemeinsamkeit: es spielt in einer nahen Zukunft. Ich denke man kann grob sagen, diese Dystopie etwa 10-40 Jahre in der Zukunft liegen kann. Für die meisten von uns also noch zu erleben - wenn es wahr werden würde. Was wir nicht hoffen.

Was wir zum Leben brauchen wird sich gegen uns stellen

Obwohl ... wir dachten ja auch mal, "1984" wäre auch nur ein Buch, in dem der Staat Fakten verändert und jedem Bürger eine Kamera und Abhörgeräte in die Wohnung stellt. Okay, der Staat hat das jetzt nicht so wirklich gemacht. Darum haben wir Bürger selbst angefangen, zu jedem Vorfall 371 neue Versionen und Theorien als Wahrheit ins Netz zu stellen. Und die Abhörsysteme kaufen wir uns selber und zahlen auch noch dafür, dass sie online bleiben. 

Etwas, was wir vor 30-40 Jahren als absoluten Quatsch abgetan hätten. Insofern ist doch vielen schon denkbar. Einiges aus Black Mirror wäre jetzt schon umsetzbar. Ohne großartig zu spoilern wähle ich ein kurzes Beispiel aus der dritten Staffel.

Ein Teenager bekommt - dank seiner jüngeren Schwester, die blauäugig durchs Internet surft - einen Virus auf seinen Laptop. Als er sich irgendwann in sein Zimmer einschließt um das zu tun, was pubertierende Jungs halt nun einmal machen, wenn sie mit einem Internetanschluss und einer Packung Kleenex alleine sind, wird er über seine Webcam gefilmt. Und erpresst. Er muss alles tun, was ihm aufgetragen wird. Sonst landet sein happy wanking Video bei all seinen Kontakten. Natürlich lässt er sich darauf ein. Und diese Art der Kriminalität gibt es auch heute schon in gewisser Form.

Technische Zukunftsvisionen

Anders als jene Folgen, in denen die Handlung darauf basiert, dass wir implantierte Chips im Kopf haben, um damit Erinnerungen zu speichern und auf Bildschirmen abspielen zu können. Das ist (noch) Zukunftsmusik.

Wer früher schon auf solche Serien stand, erinnert sich vielleicht an "The Outer Limits - die unbekannte Dimension". Auch da waren immer wieder technischer Fortschritt und die Gefahren der Möglichkeiten ein Thema. Vielleicht kann man den schwarzen Spiegel am ehesten damit vergleichen. Ach ja, der Begriff "Black Mirror" ist übrigens doppeldeutig. Zum einen gibt es im Okkultismus den Einsatz schwarzer Spiegel. Was man damit genau erreichen soll, weiß vielleicht ein Exorzist eures Vertrauens. Soweit ich mich erinnern kann, hat es irgendetwas mit Zukunftsdeutung zu tun, was hier ja perfekt in den Kontext passen würde. Die zweite Bedeutung kann jeder selbst herausfinden, denn wir alle haben einen schwarzen Spiegel zu Hause. Schalte einfach deinen Fernseher, deinen Computermonitor oder dein Smartphone aus und schau auf das Display.

Beide Definitionen passen auf die Serie. 

Die einzelnen Folgen zu bewerten würde jetzt den Rahmen und eure Mittagspause sprengen. Daher fasse ich zusammen. Zwar fehlen mir noch die letzten drei Folgen der dritten Staffel, aber ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass meine Beurteilung einen sinnvollen Mittelwert her gibt. Es gibt Episoden, die kann man relativ entspannt ansehen und es sind keine zu heftigen Twists am Ende drin. Und dann gibt es jene Folgen, in denen du danach erst einmal Magentabletten brauchst um das gesehen besser verdauen zu können. Natürlich verlangen diese Filme auch, dass man sich emotional und geistig darauf einlässt, um eine Wirkung zu erlangen. Und nicht selten stellt man sich dann die "Was wäre, wenn ..."-Frage. Zum Nebenbei-Anschauen sind die Folgen absolut ungeeignet. Und wer lieber sein Hirn auf Standby lässt, der sollte sich ohnehin fragen, ob sich Netflix wirklich für ihn lohnt. 

Bei mir werden gute 7/10 Popcorn-Tüten vergeben. Eine Zehn gibt es ohnehin kaum zu erreichen, also ist eine Sieben durchaus fair vergeben. Es ist eine sehr gute Film-Reihe mit teils sehr guten Folgen. Wer Hunger auf ein paar Fingernägel hat, ohne dass er ständig von typischen Horror-Elementen sinnlos erschreckt wird, wird hier seine wahre Freude haben.

Wie immer freue ich mich auf Feedback, Kommentare und Diskussionen auf meiner Facebook-Seite. Was haltet ihr von der Serie? 





Willste kaufen? Kannste kaufen:

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Filmabend zur US-Wahl



Es ist soweit, uns allen ist nun klar: das Loch im Garten wird kein Pool, sondern ein Bunker. Wir verstehen, warum uns die Bundesregierung kürzlich ihre Notfall-Pläne nahegelegt hat. Wir wissen nun: wenn wir ins Bett gehen, während englischsprachige Länder etwas wählen, kommt nur Mist dabei raus.

Okay, malen wir jetzt nicht gleich den Teufel an die Wand. Ein Typ mit komischer Frisur, der ankündigt, seine Gegner einzusperren, Minderheiten zu verfolgen und die große Veränderung ankündigt, wird mit viel Macht ausgestattet - was kann da schon schief gehen?

Darum lehnen wir uns zurück und machen uns einen gemütlichen Fernsehabend. Was hätten wir denn im Angebot, passend zum Thema?


Apocalypse Now

Der Wahnsinn hat viele Gesichter. Dieser Kultfilm zeigt die des Vietnamkrieges. Sollte ohnehin in keiner gut sortierten Filmsammlung fehlen. Schon allein wegen Regisseur Francis Ford Coppola.


 Braindead

Bevor Peter Jackson angefangen hat, Hobbits durch Mittelerde zu schicken, machte er ... nun ... sagen wir, eine andere Art von Filmen. Gefühlte 2 Millionen Liter Filmblut und Trash-Zombie-Effekte. Passt ja irgendwie.


 Canadian Bacon

John Candy geht nach Kanada - Michael Moore setzt das Ganze in Szene. Was dieser Film in dieser Liste sucht? Nun, die Internetseite der kanadischen Regierung stürzte in der Wahlnacht ab, wegen zu vieler Anfragen.


 Dumm & Dümmer

Eine Überschrift, die schon vor der Wahl das ganze Thema zusammengefasst haben könnte. Pest oder Cholera?


Idiocracy 

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Kein Film passt wohl besser zum Thema. Ein Mann wird 500 Jahre eingefroren und taut in einer Gesellschaft auf, die vollständig verblödet ist. Der US-Präsident ist ein Wrestling-Star. Na ja ... so weit ist das nicht mehr hin.


Les Misérables 

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Wenn Wolverine auf das Gesetz der Rache trifft, und beide singen, dann kann es kaum tiefgründiger sein.


Armageddon 

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Sagen wir so ... Hätte Bruce Willis den Zünder nicht betätigt damals ... ach, egal.


The Purge: Die Säuberung // The Purge: Anarchy 

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Wenn uns schon die groß angekündigten Horror-Clowns mit der Purge an Halloween hängen lassen ...


... denn sie wissen nicht, was sie tun. 

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Ein Film speziell für 48% der US-Bürger. Wir wünschen euch viel Erfolg. Und beten, dass wir alle daneben liegen und ihr mal zur Abwechslung recht habt.


The Worlds End 

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It's the end of the world as we know it.


White House Down 

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Alles gesagt.



Dann viel Spaß beim TV-Abend. Ich geh' jetzt in den Keller und checke meinen Konservenvorrat. Nur so. Für alle Fälle ...

















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